Albertina: Edvard Munch. Liebe, Tod und Einsamkeit

Edvard Munch, Der Schrei, 1895, Privatsammlung Courtesy Galleri K, Oslo © Reto Rodolfo Pedrini, Zürich
Edvard Munch, Der Schrei, 1895,
Privatsammlung Courtesy Galleri K,
Oslo © Reto Rodolfo Pedrini, Zürich

25. September 2015 bis 24. Jänner 2016

Die Albertina präsentiert Edvard Munch als Pionier der Druckgrafik. Mit rund 120 der bedeutendsten Werke des norwegischen Künstlers zeigt die Ausstellung Ikonen seiner Kunst wie den Schrei, die Madonna oder den Kuss und präsentiert gleichsam seine experimentellen druckgrafischen Ansätze.

Edvard Munch ist einer der großen Protagonisten der Moderne – seine Malerei und Grafik zählen zu den absoluten Höhepunkten der Kunst der Jahrhundertwende. Leben und Werk, von existentiellen Krisen und Brüchen begleitet und zugleich von höchster Konsequenz bestimmt, illustrieren seine intensive Auseinandersetzung mit der Einsamkeit, der Liebe und dem Tod.
Die Ausstellung präsentiert das zentrale Projekt des umfangreichen Werk Munchs: den Lebensfries. Dieser umfasst Darstellungen vielseitiger Lebensabschnitte: Von der Fruchtbarkeit, dem Embryo, von der Kindheit und Jugend über den Kuss, die Vereinigung bis hin zur Loslösung, zum Schrei und zum Tod sind zahlreiche Motive entstanden.
Die Schau fokussiert darüber hinaus das druckgrafische Werk des Künstlers. Was Dürer für die Renaissance und Rembrandt für das barocke Zeitalter bedeuten, verkörpert Edvard Munch in der Moderne: Seine Lithografien, Radierungen und Holzschnitte stellen den absoluten Höhepunkt der Druckgrafik des 20. Jahrhunderts dar.

Die Exponate der Ausstellung stammen aus einer der bedeutendsten internationalen Privatsammlungen von Druckgrafiken Edvard Munchs. Diese außerordentliche Kollektion beinhaltet zahlreiche hervorragende Werkreihen und Varianten von Lithografien, Radierungen und Holzschnitten, die das druckgrafische Genie Munchs veranschaulichen. Rund 120 hochqualitative Unikate werden der Albertina großzügigerweise für diese einzigartige Präsentation zur Verfügung gestellt.

Kuratoren: Dieter Buchhart und Klaus Albrecht Schröder